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Güldensterns Oberliga-Reserve startet in die Saisonvorbereitung
Trainingsauftakt am Sonntag auf der Camper Höhe
 Nach genau vier Wochen Pause soll für die 2. Herren des TuS Güldenstern Stade der Ball wieder rollen. „Wir starten mit einem lockeren Trainingsspiel und mit einer längeren Besprechung. In den darauf folgenden Trainingseinheiten wird es dann ein wenig mehr zur Sache gehen“, verspricht Güldensterns Trainer Thomas Brokelmann.
"Die Kreisliga Stade wird dieses Jahr so stark sein wie lange nicht mehr. Mit den drei Absteigern aus der Bezirksliga und einem souveränen Meister aus der 1. Kreisklassen kommen gleich vier bärenstarke Teams hinzu. Auch aus diesem Grund haben wir uns ganz gezielt Gedanken gemacht auf welchen Positionen noch Handlungsbedarf besteht, bzw. wo wir uns auch quantitativ noch besser aufstellen müssen“, so Brokelmann weiter.
Das Gesicht der Stader Kreisligatruppe wird sich also nach der Sommerpause weiter stark verändern. Acht Neuzugänge stehen zum jetzigen Zeitpunkt fest. Durch die gute Jugendarbeit der letzten Jahre stoßen gleich fünf Spieler aus der eigenen A-Jugend zum Kreisliga-Kader hinzu:
Mit Marco Krause, Jan Hartmann (Abwehr) Durim Shabanaj, Oliver Bethke und Fabian Wulff (Mittelfeld/Sturm) kommen junge, hungrige Spieler mit viel potential in den Herrenbereich. Man darf gespannt sein wie sie sich hier zurechtfinden und weiterentwickeln. Fast alle hatten schon ihre ersten Einsätze in der 2. Herren und haben durchweg einen guten Eindruck hinterlassen.
Von der SV Drochtersen/Assel wird ein alter Bekannter auf die Camper Höhe zurückkommen. Marcel Drusch (Tor) wird seine Fußballschuhe ab jetzt wieder für den TuS schnüren und somit für Konkurrenz auf der Torhüterposition sorgen.
Nach einer einjährigen Fußballpause will Jörn Augustin (Abwehr) wieder angreifen. Augustin spielte viele Jahre in der 1. Herren des TuS Güldenstern Stade und war zuletzt für ein Jahr als Teammanager tätig.
Mit Felix Köser (Mittelfeld) wechselt ein weiterer junger Spieler zum TuS. Er kommt vom Ligakonkurrenten TuSV Bützfleth. „Felix ist ein technisch starker und torgefährlicher Spieler. Ich freue mich, dass wir ihn nach einigen Gesprächen überzeugen konnten sich uns anzuschließen“, so der Stader Coach.
„Mit einem Stürmer sind wir noch im Gespräch, es könnte also sein dass es noch einen neunten Neuzugang geben wird. Da fast alle Spieler aus dem alten Kader bleiben, gehen wir mit einem recht großen Kader in die Saisonvorbereitung. Auch deshalb ist es sehr wichtig, dass die Zusammenarbeit mit unserer 3. Herren in Zukunft deutlich verbessert wird. Das kann für alle Beteiligten nur von Vorteil sein“, so Co-Trainer Maik Armbrecht.
Den Kader der 2. Herren verlassen Mehmet Deger (TSV Wiepenkathen) und Suat Gül (Ziel unbekannt). |
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Eine schlimme und eine schöne Spielzeit
Mit der Qualifikation für die Oberliga Niedersachsen schafft das Team das verdiente glückliche Ende
Der Tod von Spieler Maurizio Greco überschattet eine Saison, in der die Fußballer der TuS Güldenstern Stade sportlich mehr erreicht haben, als ihnen fast alle Experten zugetraut hatten. Mit der Qualifikation für die neue eingleisige Oberliga ist dem Team von Trainer Martin König am Schluss der Saison einer der größten sportlichen Erfolge der Vereinsgesichte gelungen.
Güldensterns Co-Trainer Dennis Drechsel hat in knapp eineinhalb Jahrzehnten als Spieler auf der Camper Höhe in Stade schon viel erlebt. Abstiege und Aufstiege, viele dramatische Spiele - "Aber diese Saison war eine ganz besondere", sagt Drechsel. Anstrengend, traurig und totale Freude sind Beschreibungen, die dem 33 Jahre alten Spieler einfallen. "Ich habe an den Klassenerhalt geglaubt, weil wir eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen hungrigen hatten", sagt er. Und: "Der Geist der Camper Höhe hat sich hier mal wieder gezeigt", sagt Drechsel. Zusammenhalten, auch in schwierigen Zeiten - das hat den ehemaligen Arbeiterverein schon immer stark gemacht.
Der Tod von Greco vor der Winterpause, der im Punktspiel gegen Lupo Martini Wolfsburg ohne gegnerische Einwirkung zusammenbrach und nicht wiederbelebt werden konnte, war ein traumatisches Erlebnis für das Team. Zwei Wochen lang waren die Spieler fast jeden Tag zusammen. Oft saßen sie bei Trainer Martin König in dessen Haus in Wiepenkathen. Als der Spielbetrieb nach einer mehrwöchigen Pause wieder aufgenommen wurde, kam eine Mannschaft zurück auf den Platz, die vom absoluten Willen beseelt war, den Klassenerhalt zu schaffen. Als während der Rückrunde die Erkenntnis dazukam, dass Spiele auch gewonnen werden, wenn wichtige Spieler verletzt sind, war der Grundstein für ein tolles Saisonfinale gelegt. |
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Freud' und Leid beieinander
Kreispokalfinale: Güldenstern dominiert A-Jugend - JSG Apensen/Harsefeld gewinnt im Elfmeterschießen
Die Finalrunde um den Fußball-Kreispokal bot den knapp 200 Zuschauern am Sonnabend zwei komplett unterschiedliche Spiele. Die A-Junioren der TuS Güldenstern Stade setzten sich mit 4:0 Toren überlegen gegen JSG Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt II durch. Deutlich mehr Mühe hatte JSG Apensen/Harsefeld bei den B-Junioren. Erst im Elfmeterschießen bezwang das Team die TuS Güldenstern Stade mit 5:3.
Im ersten Spiel der B-Junioren trat der 94er-Jahrgang der TuS Güldenstern Stade auf heimischen Platz gegen die JSG Apensen/Harsefeld II an, die sich mit Spielern aus der ersten B-Jugend verstärkt hatte. Güldenstern konnte kaum Akzente im Angriff setzen und konzentrierte sich mehr auf die Abwehr. Nur ein einziger Freistoß aus 30 Metern von Maximilian Dahlke gefährdete das JSG-Tor, doch Keeper Peer-Fynn Iden lenkte den Ball zur Ecke.
Die JSG-Akteure scheiterten immer wieder am besten Mann auf dem Platz: Güldensterns Torwart Florian Obst. Für etwas Entlastung sorgte schließlich die Einwechslung von Marcel Oehr, der den Angriff belebte. Mehr als ein 0:0 zur Halbzeit sprang trotzdem nicht heraus.
Auch in der zweiten Halbzeit zeichnete sich Florian Obst weiter aus: Er parierte vier weitere Großchancen der JSG. In der Schlussphase dominierte Apensen/Harsefeld wieder das Spiel. Nach einer Ecke köpfte Florian Gelhaar auf das Tor - Florian Obst war nicht zu überwinden. Auch Mannschaftsführer Sebastian Proft scheiterte drei Minuten vor Schluss am TuS-Torwart.
Nach der regulären Spielzeit stand es weiterhin 0:0 - es ging sofort ins Elfmeterschießen. Alle Schützen der JSG Apensen/Harsefeld trafen das Tor, auch bei Güldenstern verwandelten alle sicher, bis ausgerechnet Mannschaftsführer Marcel Holthusen den Ball übers Tor beförderte und die JSG Apensen/Harsefeld II so den Kreispokal mit 5:3 gewann.
Im Kreispokalfinale der A-Junioren traten die TuS Güldenstern Stade gegen die JSG Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt II an. Güldenstern war die überlegene Mannschaft und nutzte dies zur 1:0-Führung, erzielt in der sechsten Minute durch Marvin Beckmann mit einem sehenswerten Heber. Immer wieder standen Marvin Beckmann, Fabiann Wulff und Co frei vor A/O/B-Torwart Lenard Eckhoff.
Die JSG sorgte mehr mit ihrer aggressiven Spielweise und ihren lauten Fans für Aufmerksamkeit, als dass sie mit der Verwertung ihrer Chancen glänzen konnte. Nach einem überharten Foul erhielt JSG-Spieler Marvin Meibohm die Rote Karte. Gelegenheitschancen von A/O/B parierte TuS-Torwart Maik Bube sicher.
Auch in der zweiten Hälfte änderte sich das Bild nicht. Güldenstern stürmte und vergab mehrere Großchancen. Für die Erlösung sorgte Fabiann Wulff mit seinem Treffer zum 2:0. Danach begann das muntere Scheibenschießen. Erneut Fabiann Wulff erhöhte mit seinem zweiten Tor auf 3:0. Den Schlusspunkt setzte Jannick Spreckels zum 4:0-Endstand.
TuS-Trainer Stefan Reinhardt war mit dem Spiel seiner Mannschaft hoch zufrieden und freute sich, dass seine Spieler die gute Saison doch noch mit einem Titel krönen konnte.
Quelle: www.tageblatt.de |
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Das ist ein gefühlter Aufstieg
Güldenstern Stade gewinnt letztes Relegationsspiel mit 3:1 und bleibt in der Oberliga Niedersachsen
 Die Fußballer der TuS Güldenstern Stade bleiben in der Oberliga. Im entscheidenden Relegationsspiel um den Verbleib in der eingleisigen Fußball-Oberliga Niedersachsen siegte TuS Güldenstern beim FC Schüttorf mit 3:1. Die reguläre Saison hatte Güldenstern für viele überraschend als Zehnter beendet und sich damit nach einem dramatischen Saisonverlauf für die Relegation zur neuen eingleisigen Oberliga qualifiziert. Stade hatte erst am letzten Spieltag den Kreisrivalen SV Ahlerstedt/Ottendorf vom Qualifikationsplatz verdrängt.
"In solchen Momenten sind unsere Gedanken natürlich auch immer bei Mauro", sagte Stades Trainer Martin König nach dem Erfolg in Schüttorf. Und: "Das ist für mich kein Klassenerhalt, sondern ein Aufstieg." Maurizio Greco war im Spiel gegen Lupo Martini Wolfsburg auf dem Platz tot zusammengebrochen. Der nächste menschliche Schicksalsschlag traf den Verein einen Tag vor dem letzten Saisonspiel. Ein Trauerfall in der Familie Aichaoui hatte zur Folge, dass die Brüder Salim und Anis sowie der eng mit der Familie befreundete Hasan Ramazanoglu weder beim letzten Punktspiel (2:1 gegen Hansa Lüneburg) noch in der Relegation zur Verfügung standen. "Es ist unglaublich, was sich die Mannschaft erarbeitet hat", kommentierte Güldensterns Trainer Martin König das gelungene Saisonende. Die Qualifikation für die fünfte Liga, mit einer Mannschaft, die viele als Abstiegskandidat gehandelt hatten, ist auch ein persönlicher Triumph für den Trainer-Perfektionisten.
Typisch Güldenstern in dieser Saison: Bereits die Anreise war mit Problemen behaftet. Der Mannschaftsbus der TuS Güldenstern Stade gab auf der Tour zum FC Schüttorf kurz hinter Bremen den Geist auf, musste durch einen neuen ersetzt werden. Eineinhalb Stunden wartete das Team auf einen Ersatz. Somit kamen die Stader überhaupt erst eine halbe Stunde vor Anpfiff im Stadion an. Außerdem musste Güldenstern in einem der wichtigsten Spiele der Vereinsgeschichte auf Abwehrchef und Kapitän Mario Radtke verzichten. Achillessehnenprobleme verhinderten den Einsatz des 35 Jahre alten Routiniers.
Für Radtke stand Janis Baumgartner das erste Mal in dieser Saison in der Startaufstellung. Baumgartner studiert in Göttingen, kann kaum trainieren und hatte deshalb bisher wenig Spielanteile. Geschadet hat das offensichtlich nicht: Mit 1:0 gingen die Stader in der zwölften Minute durch Timo Ritter in Führung. In der 35. Minute setzte der 20-Jährige nach, traf zum 2:0. Beide Treffer waren Kontertore, beide Treffer wurden von Patrick Klee vorbereitet. Noch vor der Pause gelang Schüttorf, Meister der Bezirksoberliga Weser-Ems, der Anschlusstreffer zum 1:2 (43. Minute) durch einen verwandelten Elfmeter. In der 70. Minute ging Stade mit 3:1 in Führung. Diesmal traf Christopher Eggers für die Gäste. Er nutzte ebenfalls einen Strafstoß. Zuvor war Kristof Heitmann gefoult worden. Eggers schnappte sich nach der Strafstoßentscheidung den Ball, weil der gesetzte Elfmeterschütze Radtke zugucken musste. Die Gastgeber hatten zwar mehr Ballbesitz, liefen sich aber immer wieder in der gut organisierten Abwehr von Güldenstern Stade fest.
Mit dem Sieg in Schüttorf gewann Güldenstern seine Gruppe. Im zweiten Spiel der Relegationsgruppe A gewann Arminia Hannover gegen SC Langenhagen mit 2:1. Güldenstern und Arminia sind damit qualifiziert. Langenhagen muss am 16. Juni gegen den Dritten der Gruppe B, SVG Göttingen, in Braunschweig (19.30 Uhr) um den letzten verbliebenen Platz in der Oberliga spielen.
Tus Güldenstern Stade: Drusch - Eggers, Marschewski, Baumgartner (86. Quadt), Heitmann, M. Klee, P. Klee, Kaiser (80. Brokelmann), Wießner, Vagts, Ritter; Trainer: Martin König.
Tore: 0:1 Ritter (11.), 0:2 Ritter (36.), 1:2 Villar (43, Strafstoß), 1:3 Eggers (69., Strafstoß).
Schiedsrichter: Johann Pfeifer (Hameln) - 1. Assistent: Niels Haupt - 2. Assistent: Mario Arnold
Quelle:www.tageblatt.de |
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