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Torflut auf der Camper Höhe: 4:4 im ersten Heimspiel
TuS Güldenstern Stade rettet kurz vor dem Abpfiff ein Unentschieden gegen den FC Hansa Lüneburg
Wie lange ist ein Einwurf von der Außenlinie bis in den Fünfmeterraum direkt vor dem Tor wohl unterwegs? Zwei Sekunden, vielleicht drei. Jedenfalls ein halbe Ewigkeit in einer schnellen Sportart wie Fußball. In dieser Ewigkeit hat es der FC Hansa Lüneburg am Freitagabend auf der Camper Höhe nicht geschafft, dem Güldensterner Patrick Klee einen Abwehrspieler an die Seite zu stellen. Klee war es egal. Er bugsierte den langsam heranschwebenden Ball per Kopf über die Linie. Klees 4:4 in der 88. Minute war der Schlusspunkt des ersten Heimspiels Güldensterns vor nur 200 Zuschauern in der diesjährigen Oberligasaison.
Stades Trainer Martin König fiel nach dem Abpfiff auf die Knie. Wie ein Mullah betete König scheinbar in Richtung Stadiontribüne, die Stirn tief ins Gras gedrückt, die Unterarme daneben gelegt. Nach 45 Minuten ohne Tore und weiteren 45 Minuten mit deren acht musste auch König erstmal in sich gehen. "Ein Punkt für den Kopf", sagt der Trainer. "Ein Punkt, gut für die Moral", schiebt er mit heiserer Stimme hinterher. Zu naiv und zu lieb habe seine überaus junge Mannschaft über 90 Minuten gespielt. Und zu langsam.
Lüneburg war über weite Strecken der Partie zu schnell für Güldenstern. Und dabei nur halb so schnell wie Stades Auftaktgegner Cloppenburg vor gut einer Woche. Martin König weiß also, wo er den Hebel ansetzen muss, damit die Konkurrenz sein Team nicht überrennt.
Dabei hofft er zudem auf die Wiedergenesung seines schnellen Stürmers Matthias Quadt. Quadt oder der ebenfalls langzeitverletzte Neuzugang Maik van Huffel hätten vielleicht eine der beiden großen Gelegenheiten Güldensterns in der ersten Halbzeit verwertet. Timo Ritter scheiterte aus zentraler Position freistehend, Patrick Klee machte zehn Minuten später den gleichen Fehler und konnte Torwart Alexander Walter nicht überwinden. |
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Nach dem Fehlstart in die Erfolgsspur zurückfinden
TuS Güldenstern Stade empfängt den FC Hansa Lüneburg
Der Saisonauftakt der Fußball-Oberligisten SV Drochtersen/Assel und TuS Güldenstern Stade ging gründlich daneben. Am Freitagabend sind die beiden Kreisvereine gefordert, sich zu rehabilitieren. Die Stader spielen um 19.30 Uhr auf der Camper Höhe gegen Hansa Lüneburg. Die Kehdinger treten um 20 Uhr bei Kickers Emden an.
Martin König ist sich sicher, "dass uns die hohe Niederlage in Cloppenburg nicht gleich umhauen wird". Güldensterns Trainer appelliert an die persönliche Fitness jedes einzelnen Spielers, an der noch gearbeitet werden müsse. König: "Es ist wichtig, sich schnell an das Niveau der starken Oberliga anzupassen." Mario Radtke fällt mit Adduktorenproblemen weiter aus. Dennis Marschewski ist aus dem Urlaub zurück. Das verletzungsbedingte Fehlen der Stürmer Maik van Huffel und Matthias Quadt bedeutet eine erhebliche Schwächung der Offensive. "Die Mannschaft weiß, dass sie es viel besser machen kann als zuletzt. Das müssen wir gegen Lüneburg unter Beweis stellen", sagt Martin König.
Nach der bösen Überraschung, mit der deutlichen Heimpleite gegen Langenhagen, wurde bei D/A Fehleranalyse betrieben. "Natürlich war die Stimmung gedrückt. Da gibt es einiges aufzuarbeiten. Gedanklich beschäftigen wir uns aber mit dem nächsten Gegner ", so Trainer Lars Jagemann. Die Rückwärtsbewegung und die Ordnung im Spiel habe nicht gestimmt. Dadurch hat uns der Gegner überfallartig ausgekontert. Das Zweikampfverhalten müsse unbedingt verbessert werden. Darin wurde in dieser Woche gearbeitet. Für Jagemann lag die Hauptursache der Niederlage auch darin, "dass zu kompliziert gespielt wurde. Damit haben wir es uns total schwer gemacht." In Emden soll nun vieles besser werden. "Wir müssen weiter hart arbeiten, um bestehen zu können", sagt Lars Jagemann. Emden konnte in der ersten Runde um den Krombacher-Pokal Cloppenburg auswärts ausschalten und erreichte zum Punktspielstart in Osterholz-Scharmbeck ein torloses Unentschieden. Neben dem langzeitverletzten Stephan Schleicher (Kreuzbandriss) hat auch René Kracke Probleme mit der Hacke, die einen Einsatz unmöglich machen. Trainer Jagemann kündigt an, die eine oder andere Veränderung vornehmen zu wollen. Genügend Alternativen sind vorhanden.
Quelle: www.tageblatt.de |
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MTV Himmelpforten - TuS Güldenstern Stade II 1-2
Güldenstern spielte eine starke erste Halbzeit und ging verdient mit einer 0:2 Führung in die Halbzeitpause. Ein weiterer wunderschön herausgespielter Treffer wurde wegen einer vermeidlichen Abseitsstellung nicht gegeben. In der zweiten Halbzeit ging die Ordnung im Stader Spiel ein wenig verloren, so dass der MTV Himmelpforten sich ein paar gute Einschußmöglichkeiten erarbeiten konnte. Güldensterns Torhüter Thomas Röder war aber stets auf den Posten und konnte sich mehrfach mit guten Paraden auszeichnen. Der Anschlusstreffer zum 1:2 viel durch einen Foul-Elfmeter. In der Schlussphase lies das Team von der Camper Höhe einige gute Kontermöglichkeiten aus, so dass es bis zur letzten Minute spannend blieb.
Tore: 0:1 (8. Rupprecht), 0:2 (34. Köser), 1:2 (57. FE)
Güldenstern: Röder, K.Deger, Börnsen, Kühn, Krause, Fischer, Höper, Nagel (75. Shabanaj), Brokelmann, Köser, Rupprecht |
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Herbe Abfuhr zum Auftakt
TuS Güldenstern Stade verliert beim BV Cloppenburg mit 1:6
Mit 1:6 kam der Fußball-Oberligist TuS Güldenstern Stade im Auftaktspiel der neuen Saison beim BV Cloppenburg fürchterlich unter die Räder. Der Stern aus Stade sei verblasst, aber noch nicht untergegangen, hieß es dazu in der gestrigen Sportreportage auf NDR Radio Niedersachsen.
Güldensterns Trainer Martin König hatte sich Cloppenburg am vergangenen Dienstag im Krombacher-Pokal gegen Kickers Emden angesehen und war sehr beeindruckt. "Cloppenburg hat verloren, aber sehr stark gespielt", urteilte König. Das unterstrich die Mannschaft gegen Güldenstern nachhaltig. Die Stader wurden sofort mit druckvollem Spiel in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Bis kurz vor der Pause hielten die Gäste das Ergebnis noch in Grenzen, mussten dann aber vier Treffer in kurzer Folge bis zum 5:0 in der 51. Minute hinnehmen. Zum Glück für die TuS-Elf schalteten die Platzherren dann einen Gang zurück, hätten bei konsequenter Chancenverwertung noch deutlicher gewinnen können.
Bei Güldenstern machte sich der verletzungsbedingte Ausfall des Abwehrchefs Mario Radtke natürlich bemerkbar. Ohne ihn war die Defensive nicht mehr als ein Spielball für den Favoriten Cloppenburg. König: "Das ist eine profihafte Truppe, die teilweise zweimal am Tag trainiert. Jeder einzelne Spieler von denen ist besser. Da können wir nicht mithalten." Der TuS-Trainer redete an der selbst in dieser Höhe verdienten Niederlage nicht lange herum. Eigene Fehler begünstigten zudem das Ergebnis. Den Gegentreffer zum 1:5 erzielte Kristof Heitmann nach einer Ecke von Timo Ritter. Cloppenburg machte noch das halbe Dutzend voll und setzte sich an die Tabellenspitze.
Martin König steht im Laufe dieser Woche viel Aufbauarbeit bevor. Nach dem verlorenen Pokalspiel gegen Teutonia Uelzen und der Abfuhr in Cloppenburg, mit insgesamt zehn Gegentoren, muss er seine arg gebeutelte Truppe psychisch wieder aufrichten. Doch das versteht der Trainer ja meisterhaft, wie er es seit Jahren nach harten Rückschlägen für seine Mannschaft immer wieder unter Beweis gestellt hat. Viel Zeit bleibt den Stadern auch nicht. Bereits am Freitagabend kommt mit dem FC Hansa Lüneburg ein Gegner auf die Camper Höhe, mit dem sich Güldenstern messen muss. Die Lüneburger erreichten im eigenen Stadion gegen den Regionalliga-Absteiger Goslar ein Unentschieden. "Jedes Spiel läuft anders, da müssen wir eben unsere nächste Chance wahrnehmen", bleibt Martin König zuversichtlich.
Die Statistik
Tore: 1:0 (21.) Ipsilos, 2:0 (39.) Krohne, 3:0 (42.) Wangler, 4:0 (45.) Krohne, 5:0 (51.) Baal, 5:1 (70.) Heitmann, 6:1 (72.) de Jong.
TuS Güldenstern Stade: Drusch, Schulz, Vagts (65. Ramazanoglu), Trispel, Watzlawczyk, Eggers, Faruke (81. Kaiser), Heitmann, Ritter, Salim Aichaoui, Höringer (34. Klee).
Quelle: www.tageblatt.de |
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