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Das Trainerduell vor dem Derby
Jagemann jagt König - oder: D/A vs Güldenstern
Die ambitionierte SV Drochtersen/Assel hat einen Fehlstart in der Fußball-Oberliga hingelegt und steht nach vier Spieltagen mit nur einem Punkt am Tabellenende. Die TuS Güldenstern Stade spielt nur um den Klassenerhalt, konnte zumindest in den beiden Heimspielen punkten, hat aber auch schon schmerzlich erfahren müssen, dass sie gegen manche Gegner schlicht chancenlos ist. Und nun treffen die Kreiskonkurrenten im emotionalsten Spiel der Saison aufeinander. Anpfiff im Kehdinger Stadion ist am Freitag, 19.30 Uhr. D/A-Trainer Lars Jagemann und TuS-Trainer Martin König trafen sich vorher zum Interview mit Wolfgang Stephan und Jan Bröhan.
TAGEBLATT: Wenn man sich die derzeitige Tabellensituation anschaut, stellt sich die Frage: Ist die eingleisige Oberliga zu stark für TuS Güldenstern Stade und SV Drochtersen/Assel?
Jagemann: Dass es dieses Jahr schwerer wird, haben wir alle gewusst. Wie stark die Mannschaften aus der West-Staffel genau sind, das weiß man noch nicht so genau. Wir haben die ersten Eindrücke gewonnen, und die waren zum Teil schon imposant: Wir haben gegen Kickers Emden gespielt, da läufst du im richtigen Stadion auf, anschließend gibt es eine richtige Pressekonferenz, das sind schon andere Verhältnisse. Dementsprechend ist die Liga eine andere Hausnummer. Aber ob das nun was mit einer zu starken Liga zu tun hat, ist auch eine Frage der eigenen Form. Wir haben uns unsere Krise in den ersten beiden Spielen genommen und verdient verloren. Aber in den letzten beiden Spielen waren wir absolut konkurrenzfähig, haben nur versäumt zwei Siege einzufahren. Gegen Heeslingen war Pech dabei und gegen Goslar waren wir zu blöd.
König: Unsere Situation lässt sich ja gar nicht mit der von D/A vergleichen. Natürlich interessiert es niemanden mehr, dass wir schon in der letzten Saison das Unmögliche geschafft haben mit dem Klassenerhalt. Aber was die jetzige Situation betrifft, sieht es so aus, dass wir schon bei zwei absoluten Meisterschaftsfavoriten, Cloppenburg und Rehden, gespielt haben, und was da allein im Umfeld passiert, da kann ich nur bestätigen, was Lars gesagt hat: In Cloppenburg mit Vip-Räumen und Presse und, und, da kann man schon Klein-HSV zu sagen. Aber letztlich zählt nur das Spiel auf dem Platz, ob wir nun glücklich oder verdient in dieser Liga spielen, und da haben wir gegen diese zwei deutlich und chancenlos verloren. In unseren beiden Heimspielen haben wir zurückgelegen und dann gepunktet gegen Hansa Lüneburg und Osterholz, zwei Mannschaften die letzte Saison weit vor uns lagen, haben zwei Punkte und stehen damit sogar vor Drochtersen. Das hätte ich nicht erwartet, aber so soll es auch noch nach dem Derby sein. |
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TuS Güldenstern Stade II - VfL Stade II 2:6
TuS-Spielertrainer Thomas Brokelmann war bedient. Seine Mannschaft nahm sich 20 Minuten vor der Pause eine kollektive Auszeit. Der VfL nutzte die Nachlässigkeiten gnadenlos aus und führte bereits zur Pause mit 4:0. "So darf man sich nicht präsentieren. Auch wenn die Spieler die Rivalität zwischen den beiden Vereinen nicht mehr so verinnerlicht haben, wie es früher war: Das war unter der Würde. Der VfL-Sieg geht klar in Ordnung", so Brokelmann.
Tore: 0:1 (27.) Wichern, 0:2 (28.) Chromow, 0:3 (30.) Wichern, 0:4 (36.) Krause, 0:5 (61.) T. Schlichting, 1:5 (71.) Köser, 1:6 (83.) Burkhardt, 2:6 (86.) F. Rupprecht
Güldenstern: Klintworth, Börnsen, Akca, K.Deger (49.Kühn), Havemann, Fischer, Höper, Tworeck (45.Nagel), Rupprecht, Köser, Quadt (56.Brokelmann) |
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Bezirkspokal - 2. Runde
TuS Güldenstern Stade A U19 - SG Scharmbeck-Pattensen U19
Wann: Mittwoch, 01.09.2010, 19:30 Uhr
Wo: Stade, Camper Höhe
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Wieder ein Fortschrittspunkt
Die TuS Güldenstern Stade holt einen 0:2-Rückstand auf - Patrick Klee trifft zweimal
Es ist nur ein Pünktchen in der Tabelle und im Kampf um den Klassenerhalt. Doch nach dem 2:2-Unentschieden freuten sich alle Spieler der TuS Güldenstern Stade und Trainer Martin König über einen Punktgewinn. Gegen VSK Osterholz-Scharmbeck hat Güldenstern einen 0:2-Rückstand aufgeholt. Der eingewechselte Patrick Klee erzielte dabei beide Treffer.
Stadionsprecher Ralf Rathjens verkündete wie immer die Mannschaftsaufstellungen, vor dem letzten Namen machte er eine kleine Pause und ließ verlauten, dass Maik van Huffel erstmals im Kader sei. Der Stürmer, der nach seiner langen Verletzung wieder trainiert und auf dem so manche Hoffnungen ruhen bei Güldenstern. Eingewechselt wurde aber Stürmer Patrick Klee, und der erzielte nur fünf Minuten später den so wichtigen 1:2-Anschlusstreffer. Er war zur Stelle, als VSK-Torhüter Urbainski einen Freistoßball nur abprallen ließ. Den 2:2-Ausgleichtreffer erzielte er dann auch noch, wobei diesem Treffer eine gelungene Kombination vorausging. Bei der ließ Salim Aichaoui erst zwei Gegner stehen, passte dann in die Lücke, in die Andy Watzlawczyk gestoßen war, der nicht überhastet den Abschluss suchte, sondern überlegt quer auf Klee legte. Es war die beste Aktion des Spiels, das über weite Strecken durch Harmlosigkeit langweilte.
Trainer Martin König war überraschend leise. Dass er sich, wie er nach dem Spiel sagte, über die beiden Gegentreffer sehr geärgert hatte, blieb während der ersten Halbzeit sein Geheimnis. Er rührte sich nicht von seinem Platz, sagte nichts und schaute dem Treiben auf dem Platz nur stoisch zu. In der zweiten Halbzeit wurde auch König lebendiger an der Seitenlinie und mit ihm seine Spieler, die die Chance, die ihnen der Gegner bot, nutzten. VSK Osterholz-Scharmbeck war sich seines Sieges zu sicher, wollte nur noch das Nötigste tun und das war gegen kämpfende Güldensterne zu wenig.
Dass die TuS in der zweiten Halbzeit sogar hätte gewinnen können, darüber wollte sich bei Güldenstern nach dem Spiel keiner ärgern. "Nach einem 0:2 sollte man mit einem Punktgewinn zufrieden sein", so König. Die Spieler feierten die gelungene Aufholjagd. "Außerdem hat die Mannschaft wieder Fortschritte gemacht", lobte König.
Tore: 0:1 (12.) Löhr, 0:2 (42.) Williams, 1:2 (66.) Klee, 2:2 (79.) Klee.
Güldenstern: Drusch, Vagts, Marschewski, Trispel, Heitmann, Watzlawczyk, Eggers, Ramazanoglu (61. Faruke), S. Aichaoui, Kaiser (80. Schulz), Ritter (61. Klee).
Quelle: www.tageblatt.de |
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